Open Air mit Creedence Clearwater Revived, The Lords, The Rattles

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Datum/Zeit
Date(s) - 13/08/2017
19:00 - 23:55

Veranstaltungsort
Niederburg

Kategorien


CREEDENCE CLEARWATER REVIVED featuring Johnnie Guitar Williamson
Double Anniversary Europe Tour 2017
Vor 50 Jahren, Weihnachten 1967, tauften John Fogerty und sein Bruder Tom ihre Gruppe, die bis dahin unter verschiedenen Namen auftrat, in Creedence Clearwater Revival um – die auch unter dem Kürzel CCR weltbekannt werden sollte. Gleichzeitig löste John seinen Bruder als Sänger ab und schrieb in der Folgezeit fast alle Hits der Band. Der erste Titel, den sie unter dem neuen Namen aufnahmen, war jedoch eine Covernummer: Suzie Q., ein damals bereits elf Jahre altes Lied von Dale Hawkins, welches sie schon seit ihrem Bestehen im Programm hatten. Der erste Hit war mit I Put a Spell on You.wieder ein Cover, geschrieben schon 1956 von Screamin‘ Jay Hawkins. Die erste eigene Single hieß Walk on the Water und war der einzige vom Tom Fogerty geschriebene offiziell veröffentlichte CCR-Song. Gleichzeitig das erste Stück der Band, das kein Liebeslied war. Was dann folgte ist längst Musikgeschichte. Schon mit Veröffentlichung des ersten Albums entstand eine regelrechte CCR-Manie, die bis zu deren Auflösung 1972 anhielt.
Vor exakt 20 Jahren, im Frühjahr 1997, scharte dann der Gitarrist Johnnie Guitar Williamson, der früher auch bereits Mitglied bei den legendären Bands Titanic und den Animals war, auserlesene Musiker um sich, um anlässlich der 30-Jahres-Feier die Musik und den Sound von Creedence Clearwater Revival wieder auferstehen zu lassen. Mit dem typischen Gitarrensound, mittels der betagten Fender Deville-Verstärkern, wurde den vielen alten CCR-Hits neues Leben eingehaucht. Was eigentlich als ein einmaliges Event gedacht war, entwickelte sich dank des großen Erfolges und der Qualitäten der Bandmitglieder, sowie der enormen Nachfrage bei Veranstaltern und Fans zu einem dauerhaften Live-Projekt. Mit dem neuen Frontmann Peter Barton hatte Creedence Clearwater Revived zudem ein Pendant für John Fogerty gefunden, der stimmlich dem Original in nichts nachsteht, obgleich der Klang ein etwas anderer ist. Peter Barton ist jedoch derart überzeugend, dass die Konzertbesucher häufig keine Zweifel haben und glauben, die Original-Stimme zu hören. Dabei besticht Barton nicht nur mit einem unglaublich voluminösen Organ, sondern auch durch eine enorme Bühnenpräsens und starke Entertainer-Qualitäten.
Die ganze Band schaffte es mit ihrer vollen Hingabe tatsächlich, den Spirit der Woodstock-Ära erfolgreich in die Neuzeit zu transportieren, den CCR-Kult weiter hoch zu halten und den Sound von einst in das Jetzt und Hier zu transformieren. Dadurch kommen die vielen CCR-Songs der 60er/70er Jahre nicht puristisch rüber, sondern zeitgemäß, wirken lebendig und klingen trotzdem eben typisch nach Creedence Clearwater Revival. Die Band besticht einfach durch Authentizität und Spielfreude. Davon konnten sich dann auch in den letzten 20 Jahren die zahlreichen Besucher rund um den Erdball bis nach Australien immer wieder aufs Neue überzeugen. Creedence Clearwater Revived strahlt live ihre überragenden musikalischen Qualitäten derart überzeugend aus, dass es sehr an die guten alten CCR-Glanzzeiten erinnert. In dieser Besetzung hat die Band als Headliner zuletzt 100.000 Leute in Samara (Russland), 80.000 Besucher in Warschau (Polen), ca. 50.000 in Turin und 35.000 in Rom (jeweils Italien), sowie rund 20.000 Open-Air Besucher 2016 in Deutschland restlos begeistert. Sie traten in der Silvesternacht im polnischen TV vor einem Millionen-Publikum live auf den Stufen des Kulturpalastes in Warschau auf und spielten weltweit als Top-Act auf diversen Festivals, wie z.B. bei den „Rock-Giganten“ in Riesa neben Bob Geldof und den Boomtown Rats.
Die Woodstock-Legende CCR galt in den späten 60ern und frühen 70ern als eine der erfolgreichsten Bands der Welt. Mit den Hits wie Suzie Q., Proud Mary, Bad Moon Rising, Who’ll Stop the Rain, Hey Tonight, Have You Ever Seen the Rain u.v.m. tourt Creedence Clearwater Revived featuring Johnnie Guitar Williamson in den letzten Jahren wieder verstärkt durch ganz Europa, begeisterte 2012 allein in Russland und Polen fast 250.000 Fans, rund 120.000 im Jahr 2013 in Italien und 2016 endlich auch in Deutschland fast 50.000 Besucher. Aktuell präsentiert die
Band ihr neues Live-Album „Live in Sardinia“ und zeigt sich noch lange nicht Tour-Müde.

CCRevived tritt mit einem All-Star Line-up auf:
Peter Barton – Lead vocal and Guitar
Über 20 Jahre bei The Animals würdiger Nachfolger von Eric Burdon und 4 Jahre bei den Boomtown Rats der Ersatz für Bob Geldof. Seit 19 Jahren bei CCRevived

Johnnie Guitar Williamson – Lead guitar and Vocals
Ex Mitglied der norwegischen Kultrockband “Titanic” (1970 – 1979) und eine Dekade lang Gitarrist bei den legendären Animals. Lernte Mitte der 90er bei einigen Europa-Shows die beiden CCRGründungsmitglieder, Bassist Stu Cook und Schlagzeuger Doug „Cosmo“ Clifford, kennen und eignete sich daraufhin den typischen CCR-Gitarrensound an.
Jetzt seit 20 Jahren bei CCRevived

Chris Allen – Bass and Vocals
Aktuell auch Leadsänger der britischen Rock-Legende „The Troggs“, ehemaliges Mitglied bei der „Denny Laine Band“.
Seit 20 Jahren bei CCRevived

Walter Day – Drums and Vocals
Hat mit Don Henley von den Eagles gearbeitet, mit Alan Silson von Smokie, war bei The Move und tourte mit den Swinging Blue Jean
Seit 12 Jahren bei CCRevived

THE LORDS
Sie feiern in diesem Jahr ihr 54. Bühnenjubiläum, sie sind die deutsche Beatlegende und sie sind als dienstälteste Rockband der Welt immer noch auf Tour: THE LORDS.

1959 als „Skiffle Lords“ in Berlin gegründet, später im Hamburger „Starclub“ mit dem Titel „Die deutschen Beatles“ ausgezeichnet und schließlich mit den ganz Großen der damaligen Szene wie The Who, The Kinks, The Beach Boys oder The Moody Blues gemeinsam auf Tournee, waren sie in den 1960er Jahren auch die musikalischen Botschafter ihrer eingemauerten Heimatstadt Berlin. Und europaweit sorgten sie Mitte der 1960er Jahre für Aufsehen, als sie als erste westeuropäische Band hinter dem so genannten Eisernen Vorhang spielten und im Stadion von Warschau über 25 000 junge Polen zu euphorischer Begeisterung für ein Stück „subversiver“ westlicher Kultur animierten. „Das“, so erinnern sie sich noch heute mit ein wenig Stolz, „haben selbst die Beatles nicht geschafft !“

In nur fünf Jahren, zwischen 1964 und 1969, war die Band mit insgesamt 12 Titeln in den Charts vertreten, darunter Kultsongs wie „Poor Boy“, „Shakin’ All Over“, „Gloryland“, „Greensleeves“ oder „Three-Five-Zero-Zero“. Nach einer schöpferischen Pause Anfang der 1970er Jahre waren schließlich die immer lauter werdenden Rufe ihrer riesigen Fangemeinde nach einer Rückkehr auf die Bühne nicht lange zu ignorieren und

THE LORDS starteten wieder durch. Nach dem tragischen Tod ihres Sängers Ulli Günther anno 1999 in Potsdam wurden sie erneut vor die Frage gestellt: Weitermachen oder nicht?

Die Antwort ist bekannt! Und noch nie waren sie musikalisch besser als heute!

THE RATTLES
1960 wurden die Rattles in Hamburg gegründet. Drei Jahre später gewann die Band um Herbert Hildebrandt und Dicky Tarrach einen Wettbewerb im Hamburger Star-Club und wurde vom selbigen daraufhin als erste deutsche Band engagiert. Im Herbst 1963 wurde die erste Single aufgenommen und veröffentlicht. Im Anschluss ging die Band auf eine 5-wöchige Englandtour mit Bo Diddley, Little Richard und den noch unbekannten Rolling Stones. In Liverpool wurden sie später als die deutschen Beatles gefeiert. Mit denen hatten sie schon in den 60er Jahren auf St. Pauli zusammen geübt, als diese noch völlig unbekannt waren. Musiker wie Wolfgang Niedecken oder die Scorpions standen als Teenager mit offenem Mund vor der Bühne im Star-Club und nennen die Rattles als wichtigsten musikalischen Einfluss.

2010 feiert die wohl erfolgreichste und dienstälteste deutsche Rockgruppe der letzten Jahrzehnte ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum! Zu diesem Anlass erscheint das neue Studio-Album »Rattles 50«. Die Platte enthält 14 neue Songs mit einem neuen, modernen Sound, wie man ihn von den Rattles kaum erwartet hätte. »Wir wollten auf dem neuen Album keine Oldies nachspielen. Wir haben die Hits selbst geschrieben und 14 neue Titel aufgenommen« erzählt Herbert Hildebrandt. Und das ist den Rocklegenden gelungen! Das Album klingt modern, professionell und gewohnt rockig! Zeitgleich zum neuen Album erscheinen auch die neu arrangierten und aufgenommenen »Greatest Hits« der Rattles, mit denen sie quasi die ersten 50 Jahre ihrer Bandgeschichte Revue passieren lassen. Eine Ära von 50 Jahren The Rattles findet damit einen Abschluss, dem mit »Rattles 50« nahtlos der Aufbruch in die Zukunft folgt.

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